1. Schwetzinger Bellathlon

1. Schwetzinger Bellathlon:
Premiere des neuen Fun-Sport-Events läuft hervorragend

Neuauflage beim großen Schwimmbadfest im Juli geplant

„Immer den Kopf oben lassen, sonst fällt die Krone runter”! Diesen sinnigen Motivationsspruch seiner Ballettlehrerin beachtet Kai Ruangroj (25) aus Plankstadt bei der Bellathlon-Premiere ganz besonders, erklärt dabei grinsend, dass er Attitude und Eleganz aus dem Ballett jetzt auf den Dreikampf übertragen werde. „Ich habe gleich mal die Wassertemperatur draußen getestet“, erzählt er lachend von seinen ersten Versuchen, im Kajak geradeaus zu paddeln, „eine echte Herausforderung für die Balance.“ Die hat er nicht so ganz drauf und kippt locker ins echt kühle Nass mit gerade einmal 12 Grad messbarer „Wärme“. Und das schon vor dem eigentlichen Start, dafür wird er schlussendlich männlicher „Sieger der Herzen“ im ersten Durchgang des neuen Sportspaßes.

Wie Kai sind alle Teilnehmer irgendwie recht sportlich unterwegs: da gibt es die Mitglieder der Trainingsgruppe des Bellathlon-Leitungsteams Lisa und Stefan Teichert, den Einzelkämpfer, der sich mit Schwimmen und Laufen fit hält aber auch die Spontanstarterin aus Amsterdam, die gerade ihre Schwester hier besucht, den DLRG-Aktiven und einige mehr.

Mischung aus Geschicklichkeit und Kondition

Der erste Startschuss fällt am Sonntag um 11 Uhr. Mit wasserfesten Startnummern gekennzeichnet drehen die Bellathleten ihre ersten sechs Runden im Wasser. Wegen des wechselhaften Aprilwetters und weil die Freibadsaison noch nicht eröffnet ist, schwimmen sie im Lehrschwimmbecken drinnen – 200 Meter. Wenige Schritte sind es dann raus ans große Außen-Schwimmerbecken, an dessen Rand die Kajaks liegen. Insgesamt 450 Meter, sprich vier Runden, werden hier im Uhrzeigersinn gepaddelt. Danach zählt die Kondition beim 750-Meter-Lauf rund ums Freibadareal, über die Hügel und flachen Flächen. Ziel ist direkt am Hallenbadausgang zum Freibad hin, dort steht ein Pavillon, dort gibt es Getränke und eine fruchtige, körnige oder herzhafte Stärkung – und Handtücher sowie wärmende Jacken und Hosen.

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Neuauflage beim großen Schwimmbadfest am 23. Juli
Warm angezogen ist auch Dieter Scholl. Der Werkleiter des Eigenbetriebs Bellamar ist an diesem Sonntag Morgen gerne vorbeigekommen, um der Premiere beizuwohnen und sich bei den sportlichen Akteuren fürs Mitmachen zu bedanken. Und macht auch gleich Laune auf mehr: „Heute ist der Probelauf, beim Sommerfest Ende Juli wird der Bellathlon wiederkommen. Dann gibt es Party satt und viele Spaßspiele für alle Gäste, darin eingebettet den Bellathlon“, blickt Scholl voraus.

Genau in diesem Moment ist Lars Pelke als erster Bellathlet aller Zeiten im Ziel, ganze 10 Minuten und 55 Sekunden hat er gebraucht für 1.400 Meter außergewöhnlichen sportlichen Mix. Mit dieser Zeit bleibt er auch auf der höchsten Stufe des Siegertreppchens bei der geschlechtergetrennten Gesamtwertung, die gegen 12.45 Uhr feststeht. Mittlerweile sind alle Starter der ersten Runde durch, die des zweiten Startfensters probieren sich erst mal zum Aufwärmen in der Kajakbeherrschung. Fast alle sitzen zum ersten Mal im Kajak, erleben, dass es nicht etwa schwierig ist, um die Kurve zu kommen, sondern auf der Geraden zu bleiben. Für einige wird das eine richtig nasse Erfahrung.

In der zweiten Wertungsgruppe ist auch Christina Fuchs dabei, die Spontanentscheiderin des Tages. Im Ranking der Frauen steht sie schlussendlich auf der Bronze-Plattform. „Eine tolle Sache war das“, sagt sie noch etwas außer Puste direkt nach ihrem Durchgang, „das würde ich jederzeit wieder mitmachen.“ Dann bekommt die Schwester im Juli also sicher wieder Besuch. Reichlich Applaus gibt es bei der abschließenden Ehrung mit Gutscheinen fürs Bellamar und einem Spezial-Training mit Lisa und Stefan Teichert. Zum einen für die sportlichen Teilnehmer, zum anderen für das witzige neue Bellamar-Angebot und natürlich für die perfekte Organisation der (übrigens frisch verheirateten – herzlichen Glückwunsch!!) Teicherts.

Zeit für das Fazit: „Alles super gelaufen“, meint Stefan zufrieden. Und Lisa fügt an: „Wir hatten heute Starter im Alter von 20 bis 53 Jahren, alle sind locker durchgekommen und hatten ihren Spaß beim „1. Schwetzinger Bellathlon“. Im Sommer wird es sicher noch toller, wenn dann auch das Wetter passt“, schaut sie noch ein letztes Mal zum Himmel, der am Sonntag von Sonne über Schneeregen und Kälte wirklich das volle Programm geboten hat.